Über den Fall

Erfahren Sie, wie Booking.com den Hotelmarkt negativ beeinflusst hat

Seit mehr als einem Jahrzehnt ist Booking.com das dominierende Online-Reisebüro (OTA) in Europa und kontrolliert die Art und Weise, wie Hotels ihre Gäste erreichen. Mit seinem überwältigenden Marktanteil in vielen europäischen Ländern – manchmal über 65 % – ist Booking.com für Hotels zu einem unverzichtbaren Partner geworden. Booking.com nutzte seine Macht, um Hotels unfaire Vertragsbedingungen, restriktive Klauseln und überhöhte Provisionen aufzuerlegen. Diese Praktiken führten dazu, dass Hotels weniger Auswahlmöglichkeiten, geringere Einnahmen und keine wirkliche Verhandlungsmacht hatten.

Booking.com zwang Hotels zu vereinbaren, dass die Zimmerpreise, die sie auf ihren eigenen Websites oder über andere Plattformen anboten, niemals niedriger sein durften als die auf Booking.com angezeigten Preise. Das bedeutete, dass Hotels selbst über ihre eigenen Direktvertriebskanäle nicht über den Preis konkurrieren konnten. Die Gäste zahlten mehr, und die Hotels verloren die Möglichkeit, Direktbuchungen zu niedrigeren Kosten zu generieren.

Die von Booking.com berechneten Provisionen lagen zwischen 15 % und 30 %, je nach Markt und dem Umfang der gekauften „Sichtbarkeit”. Diese überhöhten Kosten verringerten die Rentabilität der Hotels, insbesondere bei unabhängigen Hotels, Familienunternehmen und kleinen Ketten. Da Hotels der Marktbeherrschung von Booking.com nicht entkommen konnten, waren sie praktisch gezwungen, diese Preise zu zahlen.


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Struktur der Klage

Die Klage wird im Namen mehrerer Geschädigter eingereicht, wodurch der Druck auf Booking.com erhöht wird und mehr Daten zur Verfügung stehen, um den durch ihr wettbewerbswidriges Verhalten verursachten Schaden nachzuweisen. Der Schadenersatz wird in einer Zivilklage geltend gemacht, die von einer Zweckgesellschaft in einer günstigen Gerichtsbarkeit eingereicht wird.

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Häufig gestellte Fragen